So ein Mist

 
 

Sü.Südergellersen. Die Meldung am Sonnabend um 15.41 Uhr hörte sich für die Brandbekämpfer zuerst sehr belanglos an: „ Es brennt in Südergellersen ein Mistberg“. Beim Eintreffen am Einsatzort ist dem Einsatzleiter, Südergellersens Ortsbrandmeister Carsten Stelter, sofort klar: „Dies schaffen wir nicht allein“. Er alarmiert die Feuerwehr aus Westergellersen nach. Es brennt ein Berg von etwa 15.000 m³ Pferdemist. Dieser Mist sollte später in einer Biogasanlage verarbeitet werden. In unmittelbarer Nähe des Mistberges steht eine 30 mal 80 Meter große Lagerhalle, gefüllt mit Stroh.


Von der Fa. Leo Frank wird ein Radlader angefordert und Dirk Müller stellt seinen Teleskoplader zur Verfügung. Mit den Geräten wird der Mistberg auseinandergefahren und anschließend abgelöscht. Mit vor Ort ist die Polizei und Gellersens stellvertretende Gemeindebrandmeister Maik Freudenberg. Freudenberg: „ Das Feuer im Mistberg ist vermutlich durch Selbstentzündung  entstanden und durch den aufkommenden Wind hat sich das Feuer durch den Berg gefressen, der Mist brennt innen im Berg“. Nach 5 Einsatzstunden ist das Feuer immer noch nicht gelöscht und es werden zur Ablösung die Feuerwehren aus Kirchgellersen und Heiligenthal zur Einsatzstelle gerufen und übernehmen die weiteren Löscharbeiten. Es gegen 24.00 Uhr, nach 8,5 Einsatzstunden konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben, der dann seinerseits den Mistberg weiter auseinander fuhr und noch Brandnester selbst abgelöscht hat.


Insgesamt waren über 100 Feuerwehrleute aus den Feuerwehren Südergellersen, Westergellersen, Oerzen, Kirchgellersen und Heiligenthal im Einsatz.

Langwieriger Einsatz durch Pferdemist

Feuerwehr Gellersen löscht 15.000 m³ Pferdemist